Aktuelles

Kein Anspruch auf Maklercourtage bei Nachlässigkeit

Empfehlen & Teilen

Gibt ein Makler einem Kaufinteressenten falsche Informationen, die die Kaufentscheidung beeinflussen, verliert er seinen Anspruch auf Maklercourtage. Im vorliegenden Fall waren die falschen Informationen die Folge einer schlechten Organisation der Büroabläufe.

Der Fall: Makler ist schlecht organisiert
Der Kaufinteressent legte Wert darauf, nach Abstimmungsmodus und Anzahl der Miteigentümer der Wohnungseigentümergemeinschafft nicht überstimmt werden zu können. Der Makler bestätigte dies leichtfertig, woraufhin es zur Kaufentscheidung kam. Zudem versicherte er dem Interessenten, dass es keine Teilungserklärung gebe. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Abstimmung nicht nach Kopfteilen, sondern nach Eigentumsanteilen erfolgt und dass bereits eine Teilungserklärung vorliegt. Beide Informationen hatte der Sohn des Maklers, mit dem dieser zusammenarbeitet, bereits vorliegen.

Das Urteil: Keine Courtage
Das Oberlandesgericht Koblenz wies den Makler ab und verwehrte ihm damit den Anspruch auf seine Courtage. In der Begründung heißt es, der Makler habe seine Abläufe so zu organisieren, dass ein ordnungsgemäßer Informationsaustausch stattfindet. Weiterhin hätte er dem Kaufinteressenten offenlegen müssen, dass er nicht über die nötigen Informationen verfügt. [OLG Koblenz, 2 U 1482/18]

Aktueller Beitrag

Immobilien

03.07.2020

Jetzt neu: Wohnung zum Kauf in Berlin

NAHE SPREEBOGEN UND KLEINEM TIERGARTEN: EXKLUSIVES DACHGESCHOSS IN STILVOLLEM DENKMALGEBÄUDE! – klassischer Altbau aus der Jahrhundertwende mit denkmalgeschützter Straßenfassade und repräsentativem, vor kurzem renoviertem Treppenhaus – schön angelegte, grüne Innenhöfe – 1988 Dachgeschossausbau – Gas-Heizung – Kellerabteil Weitere Informationen finden Sie im Exposé.

weiterelesen

Zurück zur Übersicht

Scroll Up