Aktuelles

Verluste von Solaranlagen sind steuerlich absetzbar

Empfehlen & Teilen

Eigentümer und Immobilienbesitzer, die eine Solaranlage betreiben und Strom ins Netz einspeisen, müssen ihre Gewinne versteuern. Auf der anderen Seite dürfen sie auch Verluste steuermindernd geltend machen – Ein Urteil, das viele Immobilienbesitzer freuen dürfte. Dies entschied das Finanzgericht Thüringen.

Hintergrund: Anlage einer Eigentümerin macht Verluste
In den ersten drei Jahren nach der Anschaffung der Solaranlage machte die Eigentümerin Verluste. Im Jahr 2016 gab sie für das Jahr in ihrer Steuererklärung einen Verlust von 261 Euro an. Das zuständige Finanzamt erkannte diesen Verlust nicht an und erklärte die Solaranlage zu einer steuerlich unbeachtlichen Liebhaberei.

Urteil: Gewinnerzielungsabsicht ist vorhanden
Die Richter des Finanzgerichts Thüringen sahen dies grundsätzlich anders: Beim Betrieb einer Solaranlage sei immer von einer Gewinnerzielungsabsicht auszugehen und somit dürfen auch Verluste steuerlich abgesetzt werden. Auch wenn die Anlage – aufgrund ihres hohen Anschaffungspreises – in den ersten Jahren nur Verluste erzielt, dürfen diese steuermindernd geltend werden. Von einer Liebhaberei wird nur gesprochen, wenn die Tätigkeit aus rein privaten Motiven beruht.

[FG Thüringen Az.: 3 K 59/18]

Aktueller Beitrag

Immobilien

23.02.2021

Jetzt neu: Haus zum Kauf in Kolkwitz

IMPOSANTES ANWESEN MIT SCHWIMMBAD AUF PARKÄHNLICHEM GRUNDSTÜCK IM SÜDLICHEN SPREEWALD – großzügiges Anwesen mit Villa und Nebengebäuden – parkähnliches Grundstück mit Terrassen, Fischteich, Brücke und Skulpturen – luxuriöse Villa mit 2 separaten Wohneinheiten (EG + DG) – Wirtschaftsgebäude mit Stellflächen für ca. 6 Fahrzeuge, PKW-Waschplatz, Sport- und Fitnessraum, Werkstatt und div. Nutzungsräumen (ca. 1.637 m² […]

weiterelesen

Zurück zur Übersicht

Scroll Up