Preisstrategie-Beratung

Die ehrliche Rechnung

Der Makler, der Ihnen 100.000 € mehr verspricht, kostet Sie am Ende am meisten.

Die Kreissparkasse Köln hat über 1.000 verkaufte Immobilien ausgewertet. Diese Rechnung zeigt Ihnen, was daraus für Ihre eigene Immobilie folgt, wenn sie zu teuer startet.

So läuft das übliche Gespräch: Makler B nennt Ihnen den höchsten Preis, damit Sie bei ihm unterschreiben. BBI nennt Ihnen den Preis, zu dem Ihre Immobilie wirklich verkauft wird.

Vor sechs Monaten bekam ein Eigentümer in Ihrer Nachbarschaft genau dieses Versprechen: hunderttausend Euro mehr, wenn er nur bei diesem Makler unterschreibt.

Die Wohnung stand danach ein halbes Jahr im Internet, und der Preis fiel zweimal. Verkauft wurde am Ende trotzdem unter dem, was ein realistischer Start gebracht hätte. Was das bei Ihrer eigenen Immobilie bedeuten würde, sehen Sie unten in zwanzig Sekunden, kostenlos.

Ihre Situation

Aus der kostenlosen Bewertung, die wir für Ihre Immobilie machen.
+10 %
Hinweis: Die Auswertung reicht bis +20 %. Verspricht Ihnen jemand mehr, rechnen wir trotzdem nur mit dem Wert für +20 %. In Wirklichkeit wird der Schaden eher größer sein.
Hausgeld, Zinsen, Versicherung. Das Feld darf auch leer bleiben.
BBI Immobilien, ein Unternehmen der NAI apollo
Preisstrategie-Auswertung

Was kostet der falsche Angebotspreis?

Eine Rechnung für Ihre Immobilie, auf Basis der Studie der Kreissparkasse Köln mit über 1.000 verkauften Immobilien¹

Ausgangslage

Realistischer Marktwert (aus unserer Bewertung)
Unser Preis in der Anzeige (Marktwert plus 5 % Luft zum Verhandeln)
Versprechen von Makler B (Angebotspreis)
Aufschlag auf den Marktwert

Der typische Verlauf mit Makler B

ZeitpunktWas passiertAngebotspreis

Nach rund sechs Wochen schauen etwa 70 % weniger Leute auf eine Anzeige². Jede Preissenkung sehen die Käufer im Portal, und damit kippt Ihre Verhandlungsposition.

Verhandelt wird in beiden Fällen. Beim realistischen Start steckt die Luft dafür schon im Preis, und Sie verhandeln aus einer starken Position. Beim zu hohen Start drückt der Käufer den mehrfach gesenkten Preis weiter, bis unter den Marktwert. Dieser Effekt steckt in den Zahlen der Studie bereits drin.

Ergebnis-Vergleich

Der FallVermarktungsdauerErwarteter Erlös
Start mit BBI (5 % Luft, am Ende Verhandlung auf den Marktwert)
Start beim Versprechen von Makler B

So haben wir gerechnet

Bewusst NICHT eingerechnet: Ihre laufenden Kosten für Hausgeld, Zinsen, Versicherung und Reparaturen in den zusätzlichen Monaten. Damit rechnen wir so vorsichtig wie möglich, und zwar zugunsten des zu hohen Preises.

Was Sie jetzt konkret tun können

  1. Lassen Sie sich zeigen, wie sich die Preise ähnlicher Wohnungen in Ihren Straßen entwickelt haben, bevor Sie einen Preis festlegen.
  2. Verspricht Ihnen ein Makler deutlich mehr, fragen Sie ihn nach den letzten drei vergleichbaren Wohnungen, die er zu diesem Preis verkauft hat.
  3. Legen Sie gleich zu Beginn fest, nach wie vielen Wochen Sie den Preis gemeinsam überprüfen. Sonst sitzen Sie monatelang in der Stille.
  4. Lassen Sie Ihre Immobilie kostenlos von uns bewerten. Dann kennen Sie Ihren Marktwert, bevor Sie sich auf einen Preis festlegen.

Kurz erklärt

Angebotspreis: der Preis, der in der Anzeige steht. Der Punkt, an dem das Verhandeln beginnt, nicht das Ergebnis.
Marktwert: der Preis, den Sie unter normalen Umständen wirklich bekommen.
Erzielter Erlös: der Preis, der am Ende im Kaufvertrag steht. Meist niedriger als der Preis in der Anzeige.

Quellen und Grenzen

  1. Studie der Kreissparkasse Köln, Auswertung von über 1.000 verkauften Immobilien: +5 % Aufschlag → 63 Tage, Erlös ungefähr Marktwert; +10 % → 281 Tage, 97 %; +20 % → 379 Tage, 85 %. Werte dazwischen haben wir gleichmäßig ergänzt, Werte über +20 % rechnen wir vorsichtig mit dem 20-Prozent-Wert.
  2. Wie schnell das Interesse an einer Anzeige nachlässt (rund 70 % nach sechs Wochen): Branchenauswertung, schicht-immobilien.de, abgerufen 18.07.2026. Eine Veranschaulichung, keine amtliche Statistik.
  3. Diese Auswertung rechnet ein Beispiel durch. Sie ist keine Bewertung Ihrer Immobilie und keine Anlage- oder Rechtsberatung. Wie es bei Ihnen läuft, hängt von der Wohnung ab, von der Lage und davon, wie der Markt gerade steht.
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