Marktdaten und Verkauf

Immobilien in Marzahn-Hellersdorf

Nirgends in Berlin werden so niedrige Mieten verlangt wie in Marzahn-Hellersdorf, und nur in Spandau sind die geforderten Kaufpreise noch niedriger. Trotzdem stecken hier vergleichsweise viele Jahresmieten im Kaufpreis.

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11,56 € je m²verlangte Miete in der Mitte aller Angebote, der niedrigste Wert der zwölf BezirkeIBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Tabellenband, Angebotsdaten
71 %der angebotenen Eigentumswohnungen kosten weniger als 5.000 € je m²IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Tabellenband, Angebotsdaten
rund 30Jahresmieten stecken rechnerisch im Kaufpreis, oberes Drittel der Bezirke (Berlin rund 30,6)IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, eigene Berechnung aus Angebotsdaten

Was die Lage zeigt

Die verlangte Miete in der Mitte aller Angebote ist die niedrigste der zwölf Bezirke. 71 Prozent der angebotenen Eigentumswohnungen kosten weniger als 5.000 Euro je Quadratmeter. Einen höheren Anteil hat nur Spandau.

Im Kaufpreis stecken trotzdem rechnerisch rund 30 Jahresmieten, das ist das obere Drittel der Bezirke (IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Tabellenband, Angebotsdaten; Faktor eigene Berechnung, Berlin rund 30,6).

Der Grund sind die sehr niedrigen Mieten. In den großen Siedlungen laufen viele alte Mietverträge, und die halten die Mieten unten. Wer zum Vermieten kauft und nur auf den niedrigen Kaufpreis schaut, übersieht das.

Wer selbst einziehen will, kommt hier so günstig wie kaum irgendwo in Berlin zu einer eigenen Immobilie, besonders in den Einfamilienhausgebieten im Osten.

Ortsteile und Lagen

Eine einzige Zahl für den ganzen Bezirk fasst sehr verschiedene Märkte zusammen. Diese Lagen prägen Marzahn-Hellersdorf:

  • Marzahn und Hellersdorf: Große Siedlungen der siebziger und achtziger Jahre, fast nur Mietwohnungen, die großen Gesellschaften gehören.
  • Biesdorf: Einfamilienhäuser rund um den Schlosspark, die gefragteste Gegend des Bezirks.
  • Kaulsdorf und Mahlsdorf: Weite Siedlungen mit Einfamilienhäusern und großen Grundstücken.

Verkaufen in Marzahn-Hellersdorf

Die Einfamilienhausgebiete in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf sind ein eigener Markt. Familien fragen sie verlässlich nach, und die Preise liegen deutlich über denen der großen Siedlungen. Wer dort ein Haus verkauft, sollte sich nicht an der Bezirkszahl orientieren. Die kommt von den Wohnungen in den Siedlungen.

BBI Immobilien sitzt am Kurfürstendamm und vermittelt in ganz Berlin. Unser Schwerpunkt liegt in der City West. Für Marzahn-Hellersdorf arbeiten wir genauso. Belegte Marktdaten statt Bauchgefühl. Ein Angebotspreis, der aus der konkreten Lage kommt. Und, wo es zur Immobilie passt, erst die stille Ansprache vorgemerkter Käufer, bevor wir breit veröffentlichen.

Kaufen in Marzahn-Hellersdorf

Für Käufer mit wenig Geld ist der Bezirk die realistischste Adresse Berlins, gerade für ein Haus mit Grundstück. Die U5 und die Regionalbahn binden ihn besser an, als sein Ruf vermuten lässt.

Sie suchen einen anderen Bezirk? Der Marktdaten-Bereich ordnet alle zwölf Berliner Bezirke ein.

Häufige Fragen

Marzahn-Hellersdorf: häufige Fragen.

Stand der Antworten: 18. September 2026

Ist Marzahn-Hellersdorf wirklich der günstigste Bezirk?

Bei der Miete ja. Verlangt werden hier in der Mitte aller Angebote 11,56 Euro je Quadratmeter, der niedrigste Wert der zwölf Berliner Bezirke. Beim Kaufpreis liegt nur Spandau darunter: In Marzahn-Hellersdorf werden 71 Prozent der Eigentumswohnungen für weniger als 5.000 Euro je Quadratmeter angeboten (IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Angebotsdaten). Beim Kaufpreisfaktor gilt das nicht, dort liegt der Bezirk im oberen Drittel.

Warum ist der Kaufpreisfaktor trotz niedriger Preise hoch?

Weil die Mieten noch niedriger sind als die Kaufpreise. Der Faktor ist der Kaufpreis geteilt durch die Jahresmiete. In den großen Siedlungen laufen viele alte, langfristige Mietverträge, die die Mieten unten halten. Rechnerisch treibt das den Faktor nach oben.

Wie unterscheiden sich die Ortsteile?

Marzahn und Hellersdorf sind von großen Siedlungen geprägt. Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf von Einfamilienhäusern mit teils sehr großen Grundstücken. Preislich sind das zwei getrennte Märkte, die in derselben Statistik landen.

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