Marktdaten und Verkauf

Immobilien in Marzahn-Hellersdorf

Nirgends in Berlin werden so niedrige Mieten verlangt wie in Marzahn-Hellersdorf, und nur in Spandau sind die geforderten Kaufpreise noch niedriger. Trotzdem stecken hier vergleichsweise viele Jahresmieten im Kaufpreis.

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Gärten der Welt: Chinesischer Garten. Foto: Michael aus Halle, CC BY-SA 3.0, zugeschnitten

Gesamtnote und Anzahl der Bewertungen aus unserem Google-Profil, Stand 28.09.2026. Wir prüfen nicht, ob die Verfasser unsere Leistungen tatsächlich genutzt haben, und gewähren keine Gegenleistung für Bewertungen. Hinweise zu Bewertungen

11,56 € je m²verlangte Miete in der Mitte aller Angebote, der niedrigste Wert der zwölf BezirkeIBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Tabellenband, Angebotsdaten
71 %der angebotenen Eigentumswohnungen kosten weniger als 5.000 € je m²IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Tabellenband, Angebotsdaten
rund 30Jahresmieten stecken rechnerisch im Kaufpreis, oberes Drittel der Bezirke (Berlin rund 30,6)IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, eigene Berechnung aus Angebotsdaten

Immobilienmakler in Marzahn-Hellersdorf

In Marzahn-Hellersdorf vermittelt BBI Immobilien Eigentumswohnungen und Häuser, von den großen Siedlungen bis zu den Einfamilienhäusern in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. Wir arbeiten vom Kurfürstendamm 178-179 aus für ganz Berlin; Schwerpunkt ist die City West. Im Team sind zwölf Personen, zehn vermitteln als Makler. Die Marke BBI gibt es seit 1995, inzwischen gehört das Haus zu NAI apollo. Die verlangte Miete ist hier mit 11,56 Euro je Quadratmeter die niedrigste der zwölf Bezirke; 71 Prozent der angebotenen Eigentumswohnungen kosten unter 5.000 Euro je Quadratmeter (IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Angebotsdaten). Kostenlos ist unsere Ersteinschätzung (Ablauf und Methode), die Provision regelt die Seite Verkaufen.

Was die Lage zeigt

Die verlangte Miete in der Mitte aller Angebote ist die niedrigste der zwölf Bezirke. 71 Prozent der angebotenen Eigentumswohnungen kosten weniger als 5.000 Euro je Quadratmeter. Einen höheren Anteil hat nur Spandau.

Im Kaufpreis stecken trotzdem rechnerisch rund 30 Jahresmieten, das ist das obere Drittel der Bezirke (IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Tabellenband, Angebotsdaten; Faktor eigene Berechnung, Berlin rund 30,6).

Der Grund sind die sehr niedrigen Mieten. In den großen Siedlungen laufen viele alte Mietverträge, und die halten die Mieten unten. Wer zum Vermieten kauft und nur auf den niedrigen Kaufpreis schaut, übersieht das.

Wer selbst einziehen will, kommt hier so günstig wie kaum irgendwo in Berlin zu einer eigenen Immobilie, besonders in den Einfamilienhausgebieten im Osten.

Ortsteile und Lagen

Eine einzige Zahl für den ganzen Bezirk fasst sehr verschiedene Märkte zusammen. Diese Lagen prägen Marzahn-Hellersdorf:

  • Marzahn und Hellersdorf: Große Siedlungen der siebziger und achtziger Jahre, fast nur Mietwohnungen, die großen Gesellschaften gehören.
  • Biesdorf: Einfamilienhäuser rund um den Schlosspark, die gefragteste Gegend des Bezirks.
  • Kaulsdorf und Mahlsdorf: Weite Siedlungen mit Einfamilienhäusern und großen Grundstücken.

Quadratmeterpreise in Marzahn-Hellersdorf 2026

Für Eigentumswohnungen in Marzahn-Hellersdorf verlangten Verkäufer laut dem jüngsten IBB-Wohnungsmarktbericht im Mittel 4.222 Euro je Quadratmeter, in ganz Berlin 5.789 Euro. Die mittlere Angebotsmiete lag bei 11,56 Euro je Quadratmeter und Monat (Berlin 15,78 Euro). Rechnerisch stecken damit 30,4 Jahresmieten im geforderten Kaufpreis, berlinweit 30,6. Bei Mehrfamilienhäusern, die 2026 bis zum 19. August beim Notar verkauft wurden, lag der Faktor im Bezirk bei 15,9 (8 Kauffälle, Berlin 21,1). Es sind Angebots- und keine Kaufpreise; für Ihre Wohnung geben Straße, Haus, Etage und Zustand den Ausschlag.

Quelle: IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Tab. 25 und 27, eigene Berechnung BBI; Stand: Jahrgang 2025. Faktor Mehrfamilienhäuser: Guthmann Estate auf Basis der Transaktionsdaten des Gutachterausschusses Berlin, Stand 19.08.2026. Alle Bezirke im Vergleich: Angebotspreise für Eigentumswohnungen je Bezirk und Kaufpreisfaktor in Berlin.

Verkaufen in Marzahn-Hellersdorf

Die Einfamilienhausgebiete in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf sind ein eigener Markt. Familien fragen sie verlässlich nach, und die Preise liegen deutlich über denen der großen Siedlungen. Wer dort ein Haus verkauft, sollte sich nicht an der Bezirkszahl orientieren. Die kommt von den Wohnungen in den Siedlungen.

BBI Immobilien sitzt am Kurfürstendamm und vermittelt in ganz Berlin. Unser Schwerpunkt liegt in der City West. Für Marzahn-Hellersdorf arbeiten wir genauso. Belegte Marktdaten statt Bauchgefühl. Ein Angebotspreis, der aus der konkreten Lage kommt. Und, wo es zur Immobilie passt, erst die stille Ansprache vorgemerkter Käufer, bevor wir breit veröffentlichen.

Kaufen in Marzahn-Hellersdorf

Für Käufer mit wenig Geld ist der Bezirk die realistischste Adresse Berlins, gerade für ein Haus mit Grundstück. Die U5 und die Regionalbahn binden ihn besser an, als sein Ruf vermuten lässt.

Sie suchen einen anderen Bezirk? Der Marktdaten-Bereich ordnet alle zwölf Berliner Bezirke ein.

Für Käufer

Für Käufer in Marzahn-Hellersdorf

Aktuelle Angebote in Marzahn-Hellersdorf, dazu Rechner und Ratgeber für Käufer.

Häufige Fragen

Marzahn-Hellersdorf: häufige Fragen.

Stand der Antworten: 28. Oktober 2026

Ist Marzahn-Hellersdorf wirklich der günstigste Bezirk?

Bei der Miete ja. Verlangt werden hier in der Mitte aller Angebote 11,56 Euro je Quadratmeter, der niedrigste Wert der zwölf Berliner Bezirke. Beim Kaufpreis liegt nur Spandau darunter: In Marzahn-Hellersdorf werden 71 Prozent der Eigentumswohnungen für weniger als 5.000 Euro je Quadratmeter angeboten (IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Angebotsdaten). Beim Kaufpreisfaktor gilt das nicht, dort liegt der Bezirk im oberen Drittel.

Warum ist der Kaufpreisfaktor trotz niedriger Preise hoch?

Weil die Mieten noch niedriger sind als die Kaufpreise. Der Faktor ist der Kaufpreis geteilt durch die Jahresmiete. In den großen Siedlungen laufen viele alte, langfristige Mietverträge, die die Mieten unten halten. Rechnerisch treibt das den Faktor nach oben.

Wie unterscheiden sich die Ortsteile?

Marzahn und Hellersdorf sind von großen Siedlungen geprägt. Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf von Einfamilienhäusern mit teils sehr großen Grundstücken. Preislich sind das zwei getrennte Märkte, die in derselben Statistik landen.

Wie hoch sind die Mieten in Marzahn-Hellersdorf?

So niedrig wie nirgends sonst in Berlin: 11,56 Euro je Quadratmeter in der Mitte aller Angebote (IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Tabellenband). In den großen Siedlungen laufen viele alte Mietverträge, die das Niveau unten halten. Deshalb stecken trotz niedriger Kaufpreise rechnerisch rund 30 Jahresmieten im Kaufpreis.

Taugt die Bezirkszahl für ein Haus in Biesdorf, Kaulsdorf oder Mahlsdorf?

Nein. Die Einfamilienhausgebiete sind ein eigener Markt, den Familien verlässlich nachfragen, und die Preise liegen deutlich über denen der großen Siedlungen. Die Bezirkszahl kommt von den Wohnungen in den Siedlungen. Wer dort ein Haus verkauft, sollte sich an ihr nicht orientieren.

Für wen eignet sich Marzahn-Hellersdorf?

Für Käufer mit wenig Geld, gerade für ein Haus mit Grundstück. 71 Prozent der angebotenen Eigentumswohnungen kosten weniger als 5.000 Euro je Quadratmeter, nur Spandau hat einen höheren Anteil (IBB-Wohnungsmarktbericht 2025, Angebotsdaten). Die U5 und die Regionalbahn binden den Bezirk besser an, als sein Ruf vermuten lässt.

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